Identity Management mit Mehrfach Authentifizierung

20.04.2016

Trends security payment

Der Wunsch nach reibungslosen und vereinfachten Zahlungsabwicklungen und die SecuRePay Richtlinien in Verbindung mit der PSD2 (Payment Service Directive) werden das Risiko auf Seiten der Händler im Laufe des Jahres deutlich verschieben – nicht nur zur Besorgnis von Industrie und Handel, sondern auch auf EU-Ebene.

Identity Management

Global Player wie Facebook, LinkedIn, oder Google zeigen bereits federführend wie sich Sicherheit vor Datenverlust durch mehrstufige Identifikation gewährleisten lässt (Telefon, zweites E-Mail…). Weitere Unterstützung schafft unter anderem die jüngst erlassene Regelung der Europäischen Bankenaufsicht: Seit Anfang November 2015 muss die Identität der Kunden ab einem bestimmten Kaufwert in einem zweistufigen Verfahren geprüft werden.

Stärkere online mehrfach Authentifizierung

Stärkere Authentifizierungs- und Identifikationsmaßnahmen durch die Verbraucher werden daher in 2016 zunehmend im Mittelpunkt des E-Payment stehen. Innovative Modelle wie beispielsweise das „Risk & Fraud Management“ setzen mit dynamischem Paymenttunnel neue Sicherheitsstandards in der Online-Authentifizierung, um das Risiko für Zahlungsausfälle und Fehlbuchungen weiter abzubauen.

E-Commerce-Riesen wie Zalando oder Amazon suchen immer neue Wege um die Customer Experience zu verbessern und Wiederkäufe zu generieren. Sie arbeiten bereits sehr erfolgreich mit dem sogenannten 1-Click. Die vorgespeicherten Zahlungsdaten erleichtern und verkürzen den Bestellvorgang erheblich, da Zahlungsmodalitäten wie Bankkonto oder Kreditkarte fest hinterlegt sind.

Aber wie schnell sich der Schaden für den Handel summiert, zeigt bereits ein einfaches Rechenbeispiel: Mehr als 40 Prozent der Online-Händler mussten in 2015 zusätzliche Kosten von mehr als 1.500 Euro für Abmahnungen verbuchen. In welchen Größenordnungen sich der Ausfall entwickeln kann, zeigt beeindruckend der Millionenschaden von Zalando in den vergangenen Monaten.

Deshalb reichen Email und Passwort oft nicht mehr gegen Cyber-Kriminalität für Online- Transaktionen. Bei Amazon beispielsweise besteht jetzt die Möglichkeit, das Kunde-Konto durch einen weiteren Faktor zu schützen.

Innovative Sicherheitskonzepte

Erfahrene Payment-Dienstleister haben ihre Leistungen bereits angepasst: Käufer werden beim Login entweder zur Eingabe einfacher Anmeldedaten aufgefordert oder müssen ein komplexes Secure-Mandat ausfüllen mit 2-Faktor Authentifizierung. Werden gewisse Risikofaktoren überschritten, ist eine Transaktion erst nach Echtzeit-Prüfung möglich. Ein Sicherheitsstandard, der sowohl Verbrauchern als auch Händlern zugutekommt.

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