Digitale Transformation in der Fitnessbranche

Publiziert: 25 Februar 2020

Digitale Transformation in der Fitnessbranche

Erneut ist das Marktwachstum in erster Linie auf eine Zunahme der Anzahl der Clubs in allen Ländern um 4,6 % zurückzuführen, was zu einem Anstieg der Mitgliederzahl um 3,5 % auf 62,2 Mio. führte. 

Deutschland (5,3 Mrd. EUR) und das Vereinigte Königreich (5,3 Mrd. EUR) bleiben weiterhin die beiden größten nationalen Fitness Märkte in Europa, gefolgt von Frankreich (2,6 Mrd. EUR), Italien (2,3 Mrd. EUR) und Spanien (2,3 Mrd. EUR). Auf die fünf führenden Länder entfallen 65 % des gesamten europäischen Gesundheits- und Fitnessmarktes.

Diese Zahlen lassen jedoch nicht auf die Metriken der digitalen Transformation schließen. Der prozentuale Anteil von Fitnessstudios, die technisch nicht darauf vorbereitet sind, ist hoch. Viele der Studios haben keine App für die Clubverwaltung und die Umsetzung der Konnektivitäts Strategie steht noch aus.

Warum ist digitale Transformation so wichtig? 

Die digitale Revolution hat die heutige Wirtschaft verändert. Sie legt den Fokus auf maximale Effizienz bei gleichzeitiger Kosteneinsparung und beeinflusst die Art und Weise, wie Unternehmen mit Kunden interagieren.

Diese digitale Transformation hat sich in mehreren Wellen vollzogen und zu Beginn der 1990er Jahre die Unterhaltungsbranche, die Musikbranche, die Reisebranche, den Einzelhandel, das Finanzwesen usw. stark beeinflusst. Jeder Wirtschaftssektor ist gezwungen, die jeweiligen Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle anzupassen.

In der Fitnessbranche hat diese digitale Transformation spät begonnen. Doch dank dem Einstieg von Unternehmen, die sich auf Software-Management spezialisiert haben, wie gym·up in Spanien, Resamania oder KeepCool in Frankreich sowie TeamSystem in Italien, macht der Sektor rasche Fortschritte bei Themen wie der Digitalisierung von Aktivitätsprogrammen, der Verwaltung von Mitarbeitern, Mitgliedern und Kunden, der Buchung von Fitnesskursen usw.

Wie stemme ich die digitale Transformation? 

Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung besteht darin, Ihr Sportzentrum einer internen Prüfung zu unterziehen: Welche Hard- und Software verwenden Sie? Verfügen Sie über eine App? Nutzen Sie soziale Netzwerke? Ist Ihre Website reaktionsschnell? Haben Sie ein CRM-System für die Kundenverwaltung? Nutzen Sie (am Körper) tragbare Technologien? Bieten Sie optimale Zahlungsoptionen? Die Liste mag lang erscheinen, doch nur so erfahren Sie, wo Sie stehen und welche geschäftlichen Prioritäten Sie setzen.

Im zweite Schritt geht es um die Akzeptanz von Veränderungen in Ihrem Unternehmen. Die digitale Transformation beeinflusst Ihre Prozesse, Abläufe und sogar Ihre Leistungsindikatoren. Das richtige Management dieser Änderungen ist für den richtigen Einsatz und die ordnungsgemäße Nutzung neuer Technologien von entscheidender Bedeutung.

Was sind die Trends und technologischen Fortschritte?

Im Fitnessbereich sind vor allem folgende Bereiche betroffen: Benutzererfahrung sowie Produkte, Dienstleistungen und Einrichtungen, die dazu beitragen sollen, das Angebot sowohl im Fitnessstudio als auch außerhalb zu verbessern. Hier geht es um die Automatisierung von Recruiting-Prozessen, die Hypersegmentierung potenzieller Kunden, Kundenservice-Tools oder fließende und virtuelle Erfahrungen.

Laut LifeFitness waren die gefragtesten technologischen Fortschritte im Jahr 2019:

  • Neue Geschäftsmodelle (Boutiquen, Studios …)
  • Big Data-Management (Benutzerdaten/Training)
  • Neue Zahlungsmethode(Pay-per-Use, Abonnements, On-Demand …)
  • Erhöhung des Wearables-Angebots.
https://www.slimpay.com/blog/infographic-fitness-industry-challenge/

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