Online-Händler: 5 Gründe mehrere Zahlungsmethoden anzubieten

Publiziert: 23 September 2016

Erfahren Sie hiermit warum Online-Händler mehrere Zahlungsmethoden anbieten sollten:

1. Weltweit unterschiedliche Verbreitung der Kartenzahlung

Obwohl Kartenzahlungen in den Vereinigten Staaten und in Frankreich sehr erfolgreich sind, ist die Verbreitung der Kartenzahlung in Deutschland und anderen Ländern noch begrenzt. In Deutschland, einer der größten Märkte im E-Commerce, hat die EC-Karte oder Girocard (electronic cash) gegenüber Kreditkarten eine höhere Akzeptanz (5 zu 1). Zahlungsmethoden die eine deutlich höhere Durchdringung am Markt haben sind in Deutschland Lastschrift, Kauf Rechnung und werden von einer breiteren Zielgruppe genutzt.

2. Zielgruppen welche wenige Bankgeschäfte tätigen ansprechen

Mehr als 25% der Bevölkerung der Vereinigten Staaten wickeln wenige Bankgeschäfte ab. Auch wenn diese Personengruppe ein Bankkonto besitzt, so ist diese es eher gewohnt Scheck- oder Bargeldzahlungen zu tätigen als Online mit Karte zu bezahlen.

3. Paymentgebühren verringern

Im Allgemeinen sind für den Online-Händler zahlreiche heimische und alternative Bezahlmethoden mehr kosteneffizient als Kreditkarten oder E-Wallet und PayPal. Insbesondere betrifft es diejenigen die nicht durch ein Kreditkarten-Netzwerk laufen, weil sie direkt den Betrag von der „Quelle“ bzw. dem Bankkonto einziehen. Natürlich müssen Händler das Risiko bei solchen Payment-Alternativen bewerten, vor allem bei Zahlungsausfall (Rückbelastung). Die Datensammlung, Bewertung und Analyse ist heute ein wichtiges Thema im Bereich Payment und Betrugsprävention.

4. Senken des Warenkorbabbruchs mit unsichtbaren Bezahlmethoden im Bestellprozess

Eine der strategischen wichtigen Schritte beim Online-Shoppen ist das Bezahlen, deshalb kann das Verringern des Warenkorbabbruchs durch richtige und angepasste Zahlungsmethoden optimiert werden.
Viele Benutzer setzen lieber ihre Kreditkarten ein und sammeln hier Schulden an, als das sofort verfügbare Geld, welches Sie auf Ihrem Bankkonto haben auszugeben. Ein weiterer wichtiger Faktor zum Warenkorbabbruch ist, wenn die Bezahlmethode nicht die Möglichkeit der Speicherung der Zahlungsdaten anbietet. Immer wieder seine Zahlungsinformation einzutragen kann sehr lästig sein. Mehr über unsichtbaren Zahlungsarten lesen.

5. Churn in der Subscription Economy für wiederkehrende Einkäufe reduzieren

Zahlreiche Online-Händler bauen Ihre Geschäftsmodelle auf regelmäßige Zahlungen bzw. Abo-Dienste auf. Bezugnehmend auf Punkt 4, die Bezahlverfahren, die dank gespeicherten Zahlungsdaten und 1-Click-Bestellfunktion keine weiteren Aktionen vom Konsumenten zum Bezahlen anfordern, haben das Potential Churn zu reduzieren und treuere Kunden mit wiederkehrenden Zahlungen zu generieren. Für Abo-Modelle ist es zusätzlich sehr wichtig Bezahlverfahren die eine begrenzte Gültigkeitsdauer haben sowie die Kreditkarte zu vermeiden.

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